Lubmin: CastorgegnerInnen bespizelt und festgenommen – Klagen eingereicht

Die Meldungen über eine atomare Katastrophe in Japan reißen nicht ab und geben AtomkraftgegnerInnen, die seit Jahrzehnten vor der täglichen Gefahr eines GAU warnen recht. Seitens der Regierenden wird zögerlich reagiert und über Abschaltungen von einigen wenigen Atomanlagen diskutiert, als ob die Gefahr erst durch die aktuelle Katastrophe bekannt geworden wäre. Auch wenn viele AtomkraftgegnerInnen sich über die neu entfachte Debatte um Atomkraft freuen dürfen, ist Euphorie längst nicht angesagt. Denn ausgerechnet die Menschen, die sich für eine atomkraftfreie Welt einsetzen, werden vom Atomstaat seit Jahren bekämpft. Wie der Fall einer kleinen Gruppe CastorgegnerInnen der Umweltorganisation Robin Wood in Lubmin es zeigt.

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Castor-Transport erreicht Lubmin: Ausgeschlagene Zähne

Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll hat das Zwischenlager Nord bei Lubmin erreicht. Wegen heftiger Proteste mit Sitzblockaden brauchte der Zug von Karlsruhe nach Mecklenburg-Vorpommern 26 Stunden. Mehrere Menschen wurden verletzt.

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Der Castor kommt – Wir sind schon da!

Der Castor kommt – Wir sind schon da!
Proteste gegen die Einlagerung von hochradioaktiven Müll im Zwischen(End-)lager Nord bei Lubmin gehen weiter.

Im Dezember haben mehrere Tausende Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Frankreich gegen den Transport von vier Castor-Behältern mit hochradioaktivem Müll ins Zwischenlager Nord bei Lubmin protestiert und gleichzeitig ihren Unmut über den Betrieb von Kernkraftwerken geäußert. Dies war der erste Streich und der zweite folgt sogleich. Continue reading Der Castor kommt – Wir sind schon da!

Castor steht vor Blockade!!!

Liebe FreundInnen, mitten im Winterchaos wurde der Castor heute nach Greifswald gejagt, doch seit mehreren Stunden geht gar nichts mehr: Erst waren 250 Leute auf den Schienen, dann seilte sich Greenpeace von einer Brücke ab und nun haben sich zwei Robin-Wood-Aktivisten einbetoniert – seit fast fünf Stunden bastelt die Polizei schon erfolglos. Anscheinend haben die ein Zelt über den Blockierern gebaut, damit die eisige Kälte draußen bleibt. Und langsam schneit die Strecke völlig zu.

Weniger gelassen geht die Polizei allerdings mit einigen Gefangenen um: Robin Wood berichtete, einer ihrer Leute sei geschlagen worden und die grüne Landtagskandidatin und Demo-Anmelderin Ulrike Berger „sitzt“ laut taz in einer 0,5 m² Zelle, weil sie der Polizei „zu aufmüpfig“ wurde.

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Wieder Proteste gegen Castor-Transport

Der für kommende Woche geplante Castor-Transport von Südfrankreich nach Mecklenburg-Vorpommern führt schon an diesem Wochenende zu Protesten. Atomkraft-Gegner demonstrierten in Freiburg im Breisgau und in Mecklenburg-Vorpommern.

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Atomkraftgegner gehen auf die Straße

Freiburg (dpa/lsw) – Mehrere hundert Atomkraftgegner aus Deutschland und Frankreich haben am Samstag in Freiburg gegen die Energiepolitik der beiden Regierungen protestiert. An einer Kundgebung und einer Demonstration durch die Freiburger Innenstadt beteiligten sich rund 700 Menschen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Veranstalter sprachen von 1400 Teilnehmern. Sie forderten ein sofortiges Aus der Atomenergie. Da der Protest bei den Behörden nicht angemeldet war und es im Vorfeld Drohungen der linksextremen Szene gegeben habe, begleitete ein Großaufgebot der Polizei die Demonstranten. Den Angaben zufolge blieb es friedlich.

 

 

3,600 anti-nuclear protesters in drizzly cold in German Baltic town, more action coming across the country

In Greifswald on the German Baltic Coast 3,600 people took part in an anti-nuclear rally in drizzly cold weather on Saturday. They were demonstrating against the imminent transportation of nuclear waste from France for storage in the nearby coastal resort of Lubmin. Activists hope that many protesters will travel to the area next week to take part in rail actions against that consignment and others to follow soon. In Freiburg, southwest Germany, there was also an anti-nuclear demonstration as French and German leaders met there for a summit.  Continue reading 3,600 anti-nuclear protesters in drizzly cold in German Baltic town, more action coming across the country

3600 in Greifswald bei nasskaltem Sprühregen

Liebe FreundInnen, in Greifswald demonstrierten nach Angaben der örtlichen Initiativen am Samstag bei nasskaltem Sprühregen 3600 Menschen gegen den Castor-Transport von Südfrankreich ins Zwischenlager Lubmin – das ist ein toller Erfolg für die monatelange harte Arbeit vor Ort! Wir hoffen, dass nächste Woche viele Leute an die Ostsee fahren und dort mithelfen, gegen diese neue Castor-Fuhre zu protestieren. Auch in Freiburg fand am Samstag aus Anlass des dt.-franz. Gipfels eine Anti-Atom-Demo statt. Aktuelle Infos auf www.lubmin-nixda.de und www.contratom.de. Am Sonntag geht es im Münsterland in Ahaus weiter. Continue reading 3600 in Greifswald bei nasskaltem Sprühregen

Wendland-Busse nach Greifswald und Ahaus

 

 

 

1.) Die BI fährt nach Greifswald zur Kundgebung gegen den Castor-Transport nach Lubmin um 13 Uhr.

Am 11.12.um 6.30 Uhr fährt ein Bus ab Lüchow, Gildehausparkplatz und um 6.50 Uhr ab Dannenberg.
Rückfahrt 18 Uhr
Kosten: 16 Euro
Weiter Infos unter: www.lubmin-nixda.de

 

 

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2.) Die BI fährt nach Ahaus zur Demo „Das Zwischenlager in die Zange nehmen“, gegen die Castor-Transporte nach Rußland um 14 Uhr.

Am 12.12.um 6 Uhr fährt ein Bus ab Lüchow, Gildehausparkplatz und um 6:20 Uhr ab Dannenberg.
Rückfahrt 17 Uhr
Kosten: 20 Euro
Weitere Infos unter: www.kein-castor-nach-ahaus.de

Fahrkarten gibt es im BI-Büro
Tel.: 05841- 4684

Republik Freies Wendland.jpg
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Massenhafter Protest gegen Castor nach Lubmin angekündigt

Die Proteste gegen den Castor-Transport Mitte Dezember aus dem südfranzösischen Cadarache ins vorpommersche Zwischenlager Nord/Lubmin-Rubenow bei Greifswald werden deutlich größer ausfallen als bisher erwartet, resümierte Felix Leipold vom Rostocker Anti-Atom-Netzwerk. Bei einem Vernetzungstreffen in Greifswald am 21. November zur Organisation der Proteste gegen den unsinnigen hochradioaktiven Atommüll-Transport waren ca. 45 Organisationen aus dem gesamten norddeutschen Raum vertreten. Continue reading Massenhafter Protest gegen Castor nach Lubmin angekündigt